Projektvorschlag - Vielfalt und Zusammenleben

In Touch

Ausgangssituation des Projekts

Der Ukraine-Krieg ist an uns allen nicht einfach vorüber gezogen und hält an. Aber dies ist nicht das erste Mal, dass Menschen zu uns nach Deutschland flüchten, um den Gefahren in ihren Heimatländern zu entkommen. Häufig scheitert deren Integration, und den Geflüchteten bleibt nichts anderes übrig, als in ihren geschlossenen Gruppen zu bleiben, weil sie im für sie neuen und unbekannten Deutschland keinen Anschluss finden. Dies kann zu großer Einsamkeit führen, vor allem bei den Menschen, die schon starke Verluste durchlebt haben.
Auf der anderen Seite gibt es Deutsche, die zwar helfen wollen, es aber nicht können, weil sie vielleicht nicht die spezifische Hilfe z.B. Anträge oder Nachhilfe, leisten können, wie sie auf bestehenden Engagementportalen gesucht wird.

Ziele und Zielgruppen des Projekts

Ziel des Projekts ist die Organisation von Austausch und Begegnung zwischen Geflüchteten aus der Ukraine, die sich nicht isolieren möchten, und in Frankfurt ansässigen Bürger:innen, die gerne einen Beitrag zur Unterstützung der Geflüchtete leisten möchten. Damit sind auch die Zielgruppen des Projekts benannt. Von dem Projekt profitieren Geflüchtete und hilfsbereite Bürger:innen gleichermaßen. Geflüchtete können stärker integriert werden, lernen die Kultur kennen und können beginnen, ihre traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten. Hier ansässige Bürger:innen können durch das gegenseitige Kennenlernen ihre Lebenswelt öffnen und bereichern. Auf beiden Seiten kommt es zu weniger Einsamkeit und mehr Lebensfreude Mit einem zunächst virtuellen Begegnungszentrum könnte man auf beiden Seiten den besagten Missstand angehen und lindern. Bei Erfolg könnte man einen echten Raum zur Begegnung einrichten, wo beide Parteien jederzeit hinkommen können. Die Organisation und Betreuung des Projekts soll von einer Freiwilligengruppe (Jugendliche) übernommen werden, die dazu eine Partner:innenschaft mit der Stadt Frankfurt oder einer nachgeordneten Institution eingehen sollte. Sie dient als Anlaufstelle für die verschiedenen an der Projektentwicklung Beteiligten.

Weitere Beteiligte und Zielgruppen

-> App-Developer
-> Website-Developer
-> Vermieter eines physischen Raums
-> Partnerinstitutionen (Schulen, Universitäten, Hilfsstellen für Geflüchtete)

Ansatz zur Umsetzung des Projekts

-> Ausarbeitung von Design und Funktionsweise des Begegnungszentrums
-> Suche nach einem Sponsor
-> Erstellung der Website
-> Erstellen einer App
-> Kontaktierung der Schulen, Universitäten und Stationen für Geflüchtete
-> Auswahl der Begleiter/Partnerinstitutionen
-> Durchführung der Treffen und Veranstaltungen
-> Bei Erfolg: Ausweitung auf physischen Raum

Kostenschätzung

Entwicklung der App: 2000 €
Gestaltung der Website: 2000 €

Zeitlicher Rahmen

Beginn: Frühjahr 2023
Ende: Bei ausbleibendem Bedarf

Bei Umsetzung in einem Begegnungszentrum (2. Etappe)

Physischer Raum (Mietkosten, noch nicht kalkulierbar, evtl. von der Stadt zu übernehmen)
Aufwandsentschädgigung Betreuer:in (veranschlagt für 1 Jahr):
6000€

 

Ideengeberin des Projekts: Nadgemi Bonanga

Das Projekt unterstützen

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