Projektvorschlag - Digitales Leben

Let’s Go Digital

Ausgangssituation des Projekts

Die in den Zukunftsworkshops befragten Jugendlichen wünschen sich mehr leicht zugängliche Information über die Frankfurter Stadtteile, in denen sie leben. Im Speziellen geht es hierbei um die Bereitstellung von Informationen bezüglich der (lokalen) Geschichte der Stadtteile, sozialer Themen, Möglichkeiten für Shopping und Freizeit, kulturelle Vielfalt etc. QR-Codes bieten hierfür ein ideales und simples Instrument und können kostengünstig, beispielsweise auf Infotafeln, in U-Bahn-Stationen oder an ähnlichen passenden Stellen im Stadtteil angebracht werden. Zu klären ist, wer die Informationen und die Infrastruktur hierzu bereitstellt und wie die Stadt Frankfurt diese Aktivitäten unterstützen kann.

Ziele und Zielgruppen des Projekts

Ziel des Projekts ist es, die Menschen über ihren sozialen, kulturellen, historischen und geografischen Lebensraum zu informieren und damit Zusammenhalt zu stiften. Es wendet sich an alle Bewohner:innen und Besucher:innen von Stadtteilen, an Jung und Alt, Zugezogene oder Altansässige, Aus- und Inländer:innen. Wer neugierig ist auf Mehr über den Stadtteil, in dem er/sie sich aufhält, soll über die bereitgestellten Informationen auf seine/ihre Kosten kommen

Weitere Beteiligte und mögliche Partner:innen

Die Stadt Frankfurt bietet Besucher:innen eine App an, in der die Stadtteil-Informationen via QR-Codes aufgenommen werden können. Somit ist die Stadt ein wichtiger Partner:innen. Insbesondere sollten auch die Ortsbeiräte über die Initiative frühzeitig informiert wird, um sie zu unterstützen. Partner:innenschaften könnten sich darüber hinaus mit Unternehmen in den Stadtteilen, mit dort ansässigen (demokratischen) Vereinen und Initiativen ergeben, die z.B. bei der Bereitstellung von Informationen behilflich sein können oder Sponsoring übernehmen.

Ansatz zur Umsetzung des Projekts

Es konstituiert sich eine Schüler:innen-/Student:innengruppe, die ein Konzept für die Darstellung von Stadtteilgeschichten erarbeitet (Was? Mit wem? Art der Präsentation?). Hierbei ist eine begleitende Beratung durch Kommunikationsexpert:innen sinnvoll. Danach sammeln sie in zwei Pilot-Stadtteilen Informationen nach den verschiedenen festgelegten Themen, arbeiten sie auf und machen sie verfügbar. Auch hier wäre eine Unterstützung durch verschiedene Expert:innen und die o.a. potenziellen Partner:innen:innen denkbar (Historiker:in, Sozialwissenschaftler:in, Architekt:in, …). Die Texte sollen sich an alle Besucher:innen der Stadtteile als Zielgruppe wenden (inhaltlich und sprachlich), wobei ein besonderer Fokus auf Jugend und deren spezifische Bedürfnisse gelegt werden kann. Mit der Stadt Frankfurt ist zu klären, wo und in welcher Form die verwendeten QR-Codes, die mit den Informationen gefüttert werden, sichtbar gemacht werden können und wer sich für das Projekt von städtischer Seite verantwortlich zeichnet (einschließlich Abnahme der Texte und Vernetzung mit der Frankfurt App).

Die einzelnen Prozessschritte könnten von Solon gGmbH unterstützt werden.

Kostenschätzung

Sammeln und Aufbereiten von Texten und Bildern für 2 exemplarische Stadtteile, Honorare für Schreiber:innen:
6000 €

Bildrechte:
1000 €

Digitaler Support (QR-Codes):
1000 €

Logistik (Anbringung der QR-Codes an öffentlichen Plätzen in Absprache mit der Stadt Frankfurt):
3000 €

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